Marcella Lassen
"Legendär"
Ausstellungseröffnung
09.07.2026, 19:00 Uhr
Ausstellungsdauer
07.07.2026 - 29.08.2026



Marcella Lassen ist in zwei Kulturkreisen zuhause – sowohl im Amerikanischen als auch im Europäischen. Diese Einflüsse spiegeln sich in ihrer Arbeit wider und sind nicht nur integraler Bestandteil dessen, sondern zeigen sich auch als Besonderheit in ihren Werken.
Ihr Thema sind Personen, Lebewesen oder Gegenstände die in den westlichen Industriegesellschaften verehrt, vergöttert und nachgeahmt werden, für die der Begriff «Icon» oft verwendet wird. Diese zeitgenössische Bezeichnung beinhaltet ein breites Spektrum. Die Auseinandersetzung der Künstlerin hiermit führt zu verdichteten Erkenntnissen über die Gesellschaft des 21. Jahrhunderts im allgemeinen und dem Individuum Mensch im speziellen.
Diese Erkenntnisse sind die Triebfeder zu einer fortlaufenden wandelnden Bildsprache der Künstlerin, eine die von einem gegenständlichen Realismus sowie einer eigenwilligen Farbpalette stark charakterisiert ist. Die Kollage-artigen Bildkompositionen bewegen sich zwischen einen narrativen Ansatz, sind gelegentlich träumerisch bis hin zu einer fast surrealistischen Entfaltung. Die Bilderwelt von Marcella Lassen lässt staunen, überraschen und regt zum Nachdenken an—in jedem Fall lohnend, sich anzuschauen.
Tobias Mayerhofer
Tiefes Land
Ausstellungseröffnung
12.09.2026, 11:00 Uhr
Ausstellungsdauer
08.09.2026 - 31.10.2026



IFelder, Wiesen und Fluren der Umgebung, wolkenverhangene Himmel und immer wieder Flussläufe zu allen Jahreszeiten:
Die Sujets des Landschaftsmaler Tobias J. Mayerhofer klingen erstmal unspektakulär, bekommen durch seinen Pinselstrich aber eine besondere Wirkkraft. Mit raffiniert gesetzter Lichtführung, farbintensiver Komposition und Stilmitteln aus Impressionismus und Naturalismus holt der Ölmaler die alltägliche Natur um uns herum ins Rampenlicht und lässt sie in einer ausdrucksstarken Atmosphäre erstrahlen.
Dabei folgt Mayerhofer dem Rhythmus der Jahreszeiten: Von frühlingsgrünen Auen und leuchtenden sommerlichen Fluren hin zur Melancholie herbstlicher Vergänglichkeit und der Stille tief verschneiter Winterlandschaften. So entstehen kontemplative Landschaftsräume voller Tiefe, die bewusst einen Gegenpol zur Schnelllebigkeit der digitalen Welt bilden.
