ausstellungen - aktuell 

SONDERAUSSTELLUNG
07.11.2022 - 25.02.2023
Ausstellungseröffnung
10.11.2022, 19:00 Uhr
Kunst am Samstag
11-14 Uhr

03.12.2022

10.12.2022

17.12.2022

Midissage
04.02.2023   11-14 Uhr
Finissage
25.02.2023   11-14 Uhr
Ausstellungsdauer
07.11.2022 - 25.02.2023
Mit den KünstlerInnen:
Martina B'shary
Ilse Bormann
Siglind Buchmayer
Jeanne Dees
Jutta Duschl
Yvonne Klug
Andrea Kreipe
Renate Poller
Paul Raas
Gabriele Rodler
Hugo Stanka
Renate Wegenkittl
Sonderausstellung_Flyer22_1.jpg
Sonderausstellung_Flyer22_2.jpg
Christiane Stingl
Bilder ohne grün
Ausstellungseröffnung
02.03.2023, 19:00 Uhr
Finissage 

22.04.2023, 11:00 Uhr

Ausstellungsdauer
28.02.2023 - 22.04.2023
36.jpg
Flyerbild Ch_Stingl.jpg
13.jpg

Material, Strukturstörungen und Brüche sind für Christiane Stingl ein Generalthema ihrer Arbeiten. Durch den elterlichen Textilbetrieb und die Ausbildung zur Modedesignerin haben sie Stoffe praktisch von Kindheit an begleitet. Schon früh fasziniert von der Kunst des Informel und der Arte Povera ist sie in ihrer Kunst immer experimentierend, auf der Suche, vortastend und hat somit ihren eigenen, eigenständigen Stil entwickelt. Der Prozess des Unterwegsseins führt sie von einem Bild zum anderen. Oft entsteht schon beim Arbeiten an einem Werk die Idee für das nächste Bild.

Christiane Stingls Werke sollen weder lesbar, noch müssen sie interpretierbar sein. Sie sollen für sich stehen.

Die Inspiration für ihre Arbeiten entsteht aus dem Grundstock, der in ihr angelegt ist, und der selektiven Wahrnehmung der alltäglichen Materialien, die sie umgeben. Wie Stoffe, Fäden, Wellpappe, Sand (auch mal Asche aus der Pelletheizung oder Kaffeesatz), Nägel, Draht und Füllmaterial.

Sie vereint abstrakt und konkret. Eine Struktur zum Beispiel, die durch die Eigenschaften des Materials ganz automatisch entsteht, wird zum gestalterischen Element ihrer Arbeiten.

Materie, Fragment und Farbe werden in eine Komposition eingebunden. In manchen Bildern wächst das Material in den Raum hinein, andere Arbeiten sind monochrom, formal aber ausgeglichen, stofflich subtil. Dabei achtet sie darauf, dass ihre Vorgehensweise gewissen Kompositions- und Grundgesetzen gehorcht.

Im Gegensatz zu den Assemblagen, hat Christiane Stingl das Aquarellieren mit kleinen, abstrakten Arbeiten für sich weiter entwickelt und diese Werke zum Teil mit ausgewählten, ihr wichtigen Texten versehen. Bei diesen Miniaturen lässt sie sich treiben und ist auch hier gerne experimentierend.